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Für mich ist es ganz Normal, täglich 2 bis 3 Stunden mit meinen „Mädels“ spazieren zu gehen. Jedoch bricht auch keine Welt für meine Spitzle zusammen, wenn mal ein Spaziergang kürzer ausfallen muss. Auch da ist es ausschlaggebend, wie die Hunde von Klein auf daran gewöhnt werden. Morgens in der Frühe von 6.00 bis 7.00 Uhr walken wir schnellen Schrittes durch die Landschaft. In den Wintermonaten brauche ich dazu eine Stirnlampe. Da dort wo wir laufen keine Autos fahren, können meine Hunde frei laufen. Es ist wirklich sehr schön, wenn man mit Hunden unterwegs ist, die in Reh, Fuchs und Hase keine Beute sehen. Haben wir Kontakt mit „Waldbewohnern“, bleiben meine Spitze nur stehen und schauen ihnen nach. Natürlich muss dieses Verhalten von Klein auf auch gefördert werden. Mit Smilla habe ich dazu auch viele Besuche im Naheliegenden Vogelpark gemacht. Dort wird nicht nur viel Geflügel gehalten, sondern auch Kleinnager, Ziegen, Ponys, Esel und auch eine Herde Damwild. Setzt der Hund zur Verfolgung an, kommt ein schnelles und scharfes NEIN !!! Bleibt es schön stehen (oder noch besser er kommt zu einem zurück gelaufen) gibt es ein großes Lob mit Leckerlie und/oder Spiel. So hat man beim Spitz, der an und für sich keinen ausgeprägten Jagdtrieb hat gute Chancen.
Absolut chancenlos bin ich mit diesem Training wenn es um Mäuse, Ratten und Eichhörnchen geht. Bei denen sind sie einfach nicht zu halten ;o)
Meine Spitze sind schon richtige „Landeier „. Da ist es für sie schon etwas Besonderes, wenn sie an eine viel befahrene Verkehrsstraße bzw. in die Stadt kommen. Aber auch solche "Herausforderungen" werden gemeistert, da sie von Anfang an daran gewöhnt wurden genauso wie an das Autofahren und den Kontakt mit vielen anderen Menschen und Hunden. Sie nehmen schon Einiges in Kauf, denn für so einen Spitz ist es sehr wichtig überall dabei sein zu dürfen. Selbst dem Trubel auf den Ausstellungen sehen sie da ganz gelassen entgegen.
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